
Johann Christoph Richter
Johann Christoph Richter wurde am 29. Oktober 1689 in Leipzig als Sohn des Leipziger Handelsherrn Thomas Richter und als Bruder des Ratsherren und Kunstsammlers Johann Zacharias Richter geboren. Die Familie war durch den Handel mit erzgebirgischen Blaufarbenwaren zu Reichtum gelangt, ihr gehörte ein Anwesen in der Reichsstraße, später Deutrichs Hof (nicht erhalten).
Johann Christoph Richter betrieb den Handel mit Blaufarbenwaren und wurde wegen seiner Verdienste um den sächsischen Blauwarenhandel von Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen zum Kammer- und Bergrat ernannt. Durch Erbschaft kam Richter in Besitz des Hauses Zum Kleinen Joachimsthal(nicht erhalten) in der Hainstraße.
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Wohn- und Handelshaus Katharinenstraße 21 Leipzig
Friedrich Seltendorff wurde um 1700 in Halle (Saale) geboren. Er kam als Baumeister von Halle nach Leipzig und wurde 1720 Meister der Leipziger Maurerinnung.
Friedrich Seltendorff gehörte zu den bedeutendsten Baumeistern des Barocks in Leipzig. Seine Bauten zeichnen sich durch großzügige Lisenengliederungen aus und weitgehenden Verzicht auf Fassadendekor.
Friedrich Seltendorff starb am 4. Februar 1778 in Leipzig.
Zu den Bauwerken, die Friedrich Seltendorff in Leipzig geplant hat, gehören:
- Richtersches Landhaus in der Gerbergasse für Johann Christoph Richter, (1743/44), 1895 abgerissen,
- Stadtbibliothek im Gewandgässchen (1740 bis 1744, ab 1987 Neubau),
- Barockfassade des Gewandhauses (1740/44, abgebrochen),
- Wohnhaus Burgstraße 14 (1744), nicht erhalten,
- Wohnhaus Katharinenstraße 21 (1750),
- Gohliser Schlösschen (1755/56 Zuschreibung),
- Barthels Hof (früher: Zur Goldenen Schlange) Umbau 1747 bis 1750 im Auftrag des Stadthauptmanns und Kaufmanns Johann Gottlieb Barthel,
Mehr Leipziger Persönlichkeiten

Romanushaus am Brühl in Leipzig
Johann Gregor Fuchs wurde 1650 vermutlich in Ortrand geboren. Über sein frühes Leben ist wenig bekannt. Vermutlich erhielt er seine bauhandwerkliche Ausbildung in Dresden. 1679 wurde Fuchs Bürger der Stadt Dresden, 1692 sächsischer Hofbaumeister und Landwerkmeister. Über die Arbeiten von Johann Gregor Fuchs in Dresden ist wenig bekannt. Es wird vermutet, dass er spätestens seit den 1690er Jahren zu den etablierten Baumeistern der Stadt zählte.
Seine guten Beziehungen zum Dresdener Hof und sein Netzwerk zu Handwerkern, Baumeistern und Architekten nutzten Fuchs sein Leben lang. Am 6. Dezember 1700 wurde Johann Gregor Fuchs vom Rat der Stadt Leipzig zum Ratsmaurermeister gewählt – ein Wunsch des Kurfürsten Friedrich August I.. August der Starke beabsichtigte, seinen Einfluss in der Handelsstadt Leipzig zu vergrößern und das Leipziger Stadtbild nach dem Vorbild Dresdens zu gestalten.
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Johanniskirche in Leipzig mit dem Turm von George Werner
George Werner wurde am 3. August 1682 in Graßdorf bei Taucha geboren. Werner lernte bei Matthäus Röthig in Taucha das Maurerhandwerk, wurde 1703 Geselle und 1723 in Leipzig Maurermeister. Als erste selbstständige Arbeit von George Werner in Leipzig gilt der 1723 erfolgte Bau eines Seitengebäudes in der Hainstraße 6.
Seit Ende der 1720er Jahre konnte Werner den bisher bevorzugten Baumeister Christian Döring bei der Vergabe von großen Bauaufträgen, wie Hohmanns Hof, Kochs Hof oder den Goldenen Bären, verdrängen. Von 1746 bis 1748 schuf George Werner mit dem Turm der Johanniskirche den einzigen barocken Kirchturm in Leipzig.
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Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße und der Parthe. Das Wohn- und Handelshaus Katharinenstraße 21 steht in der Innenstadt von Leipzig nahe dem Brühl neben dem Romanushaus. weiterlesen »
Leipzig ist eine kreisfreie Großstadt im Nordwesten des Freistaats Sachsen. Leipzig liegt an der Weißen Elster, der Pleiße und der Parthe. Das Städtische Kaufhaus steht in der Innenstadt von Leipzig hinter der Universität. weiterlesen »