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Kirchen in der Gemeinde Laußig (Landkreis Nordsachsen)
Laußig ist eine Gemeine im Norden des Landkreises Nordsachsen. Die Gemeinde Laußig setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:- Authausen,
- Durchwehna,
- Görschlitz,
- Gruna,
- Kossa,
- Laußig,
- Pressel,
- Pristäblich,
Die Gemeinde Laußig liegt an der Vereinten Mulde. In der Gemeinde Laußig leben ca. 3.800 Menschen.
Kirchen in der Gemeinde Laußig
Im Gebiet der Gemeinde Laußig gibt es folgende Kirchen:
- Authausen: Ev. Marien-Magdalenen-Kirche,
- Durchwehna: Ev. Pfarrkirche,
- Görschlitz: Ev. Pfarrkirche,
- Gruna: Ev. Pfarrkirche,
- Kossa: Ev. Pfarrkirche,
- Laußig: Ev. Pfarrkirche,
- Pressel: Ev. Pfarrkirche,
- Pristäblich: Ev. Pfarrkirche,
Die Ev. Pfarrkirche in Durchwehna aus dem 13. Jahrhundert wurde zwischen 1767 und 1768 erneuert. Die Saalkirche mit geradem Chorschluss hat einen Westturm auf quadratischem Grundriss mit oktogonalem Glockengeschoss und geschweiftem Dach.
Zwischen 1597 und 1598 wurde die Kirche in Görschlitz errichtet, der Turm 1848 angefügt. Die Saalkirche mit verputztem Saal und dem Turm aus Klinkermauerwerk mit vier Giebeln und spitzem Helm hat einen dreiseitigen Ostschluss.
Die im Jahr 1715 vermutlich von Hermann Korb erbaute Kirche in Gruna wurde nach 1911 umgebaut. Die Chorturmkirche mit eingezogenem, querrechteckigen Chorturm mit geradem Schluss hat pilasterartige Ecklisenen und ein umlaufendes Gebälk.Der Turm der Ev. Pfarrkirche in Kossa wurde 1936 an die romanische Kirche angefügt. Die Saalkirche ist ein Feldsteinbau mit dreiseitigem Ostschluss und querrechteckigem Westturm mit Walmdach.
Die romanische Ev. Pfarrkirche in Laußig wurde mehrfach umgebaut und erhielt Ende des 19. Jahrhunderts ihren Turm. Die Saalkirche hat einen dreiseitigen Ostschluss und eine Orgel von Nicolaus Schrickel.Die Ev. Pfarrkirche in Pressel wurde zwischen 1856 und 1858 erbaut Die Saalkirche wurde aus Backsteinen gebaut, hat eine halbrunde Apsis und einen schlanken, hohen Westturm mit oktogonalem Glockengeschoss und Zeltdach.
Aus dem späten 17. Jahrhundert stammt die Kirche in Pristeblich. Der verputzte Backsteinbau mit dreiseitigem Ostschluss hat einen eingestellten Westturm mit oktogonalem Obergeschoss und geschweifter Haube.
Autor: Mirko Seidel am 31. Dez. 2015 12:00, Rubrik: Artikel, Artikel & Berichte, Kirchen, Landkreis Nordsachsen, Sachsen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentar schreiben,